Für mich ist es jedes Mal neu eine urtümliche Erfahrung, mit einfachen handwerklichen Mitteln aus einem glühenden Stück Stahl eine Klinge zu schmieden, sie durch Feilen und Schleifen in Form zu bringen, selbst zu härten und dann mit einem Griff aus natürlichen Materialien zu vervollständigen. Neben der Leistungsfähigkeit der Klinge und Alltagstauglichkeit des Messers liegen mir besonders eine – auch in Details – saubere Verarbeitung und kreative Gestaltung mit meiner persönlichen Handschrift am Herzen.

Ich fertige aus Monostahl zum Einen urwüchsige Messer, oft mit teils noch sichtbarer Schmiedehaut, und zum Anderen edle Halbintegrale, je nach Stahl mit japanischer Härtelinie "Hamon". Dabei bevorzuge ich Runderl-Konstruktionen, da sie mehr Freiraum für die Gestaltung bieten und dennoch stabil sind.